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Pressetexte

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  • Wenn David Senz spielt, kommt im wahrsten Sinne des Wortes die Seele ins ‘Spiel’. Seine Gitarrenmusik klingt wertvoll und schön, sie füllt die ausgeleerte Seele wieder auf.

    Einzelne Titel erzählen von Gottes Schönheit, Sonnenaufgängen, guten Zeiten und schaffen einen Raum zum Ausruhen.

    Eher groovige, rhythmusbetonte Stücke, bei denen David seine Gitarre in eine Band verwandelt, wechseln ab mit ruhig dahin fließenden Melodien, die durch ihre Schönheit bestechen und einen tiefen Eindruck hinterlassen.

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  • Wenn David Senz spielt, kommt im wahrsten Sinne des Wortes die Seele ins ‘Spiel’. Seine Gitarrenmusik klingt wertvoll und schön, sie füllt die ausgeleerte Seele wieder auf.

    Einzelne Titel erzählen von Gottes Schönheit, Sonnenaufgängen, guten Zeiten und schaffen einen Raum zum Ausruhen.

    Der in Köln lebende Musiker zählt zu den talentiertesten Gitarristen der jungen Generation. Ersten Unterricht erhielt er bei Prof. Johannes Monno (Musikhochschule Stuttgart). An der Kölner Musikhochschule studierte er sowohl klassische Gitarre (Prof. Ansgar Krause), als auch Jazz/Rock/Pop Gitarre (Jörg Lehnard).

    Es wartet ein abwechslungsreiches Programm: Eher groovige, rhythmusbetonte Stücke, bei denen David seine Gitarre in eine Band verwandelt, wechseln ab mit ruhig dahin fließenden Melodien, die durch ihre Schönheit bestechen und einen tiefen Eindruck hinterlassen.

    Diese Melodien klingen wie kleine Kostbarkeiten noch lange in uns nach, wenn wir längst schon wieder im Alltag angekommen sind.

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  • Wie kamst du überhaupt zur Gitarre? 

    Mein Vater hat manchmal Zuhause gespielt und uns als Kindern etwas vorgesungen. Mein Interesse wurde danach vor allem durch meinen Onkel geweckt, der Folksongs gespielt hat und von einem Lobpreisleiter in der Gemeinde, der neben dem ansonsten immer gehörten „Geschrabbel“ auch einige Tricks auf Lager hatte. Zuerst habe ich die beiden Vorbilder kopiert und habe dann erst mit 13 Jahren meinen ersten Unterricht bekommen. Zum Glück direkt bei einem der wohl besten Pädagogen in Deutschland: dem damals noch jungen Johannes Monno, der mittlerweile an der Musikhochschule in Stuttgart eine Professur hat.

    Inwiefern haben dich deine Lehrer geprägt? 

    Am Meisten wohl Johannes Monno mit seiner akribischen und ganzheitlichen Herangehensweise an Musik, seinem großen Wissen über das Lernen und Üben und seinem Anspruch an Perfektion bei gleichzeitig großer Offenheit für alles Neue und Unbekannte. In meiner ersten Unterrichtsstunde hab ich ihm auf einer mit Aufklebern versehenen Gitarre „Nothing Else Matters“ vorgespielt und er hat es dann geschafft, dass ich tatsächlich bereit war, mal die „Konzertgitarre“ auszuprobieren. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, auf jeden Fall E-Gitarre zu lernen und diese Stunde war für mich nur das Ausprobieren des elterlichen Lehrervorschlags. Am Ende der Stunde hat er dann einfach gesagt: „Dann sehen wir uns wieder nächste Woche zur gleichen Zeit?!“ Danach haben wir uns dann fünf Jahre so gut wie jede Woche gesehen.

    Im Studium bei Prof. Ansgar Krause habe ich gelernt, mir musikalisch mehr Freiheiten zu nehmen. Außerdem ist er ein Meister des spielbaren Fingersatzes und des Bearbeitens von Musikstücken für Gitarre.

    Beim Studium der Jazz-/Rock-/Pop-Gitarre bei Jörg Lehnardt habe ich sehr viel kreativen Input bekommen und Musik nochmal aus anderen Perspektiven betrachtet. Außerdem habe ich dadurch meine musikalische Vielseitigkeit natürlich enorm erweitert, was für die Arbeit im Studio sehr wichtig ist.

    Wie würdest du selbst deinen Stil beschreiben und was ist das Besondere daran? 

    Fingerstyle Guitar. Für mich wird hier die Geschichte der Gitarre vereint. Es wird nahezu jede Spieltechnik eingesetzt und auch kompositorisch bewege ich mich zwischen dem klassischen Tonsatz und der Populären Musik. Ich versuche ständig das Klangspektrum zu erweitern. Manchmal bleibt dabei die Gitarre eine Gitarre – ein anderes Mal wird sie aber zu einer ganzen Band, wo sich eine Melodie mit einem perkussiven Groove und unabhängigen Basslinien verbindet. Ich werde manchmal gefragt, ob auf der CD nicht bei manchen Stücken zwei Gitarren gleichzeitig spielen.

    Wie hast du deinen Stil entwickelt? 

    Songs schreiben für Bands, klassischer Tonsatz, indische Kunstmusik, Jazzarrangements, Klavier und Bratsche spielen … Ich habe irgendwann aufgehört die Klassik und die Populäre Musik zu trennen. Das hat dazu geführt, dass sich zunehmend auch die unterschiedlichen Satztechniken und Ausdrucksmittel vermischt haben. Insofern ist mein heutiger Stil natürlich auch teilweise musikalische Biografie. Dazu kommt, dass ich durch andere Stimmungen der Gitarrensaiten immer wieder neue Klangfarben entdecke. Das hat dazu geführt, dass meine Stücke fast alle in unterschiedlichen Stimmungen sind.

    Was bedeutet Musik machen und Musik schreiben für dich?

    Musik bedeutet für mich Botschaften von Gott in ein anderes Medium zu übersetzen und zu speichern. Beim Spielen von „The Bird’s Song“ erinnere ich mich zum Beispiel immer wieder daran, dass Gott mein Versorger ist. Manches kann ich in der Musik besser auf den Punkt bringen als mit der Sprache.

    Wie kommen deine Stücke „zustande“ – also wie schreibst du sie? 

    Das ist ganz unterschiedlich: Gefühl, Botschaft, Verarbeitung. Es kann durch etwas Gegenständliches inspiriert sein und dann sehr logisch ausgearbeitet werden, es kann aber auch einfach aus dem Moment heraus entstehen. Für die Idee gibt es zwar keine Formel, der Ausarbeitungsprozess läuft dann aber sehr organisiert ab.

    Hast du ein Lieblingsstück? 

    Nein, aber ein Lieblingsinstrument – meine Gitarre aus Finnland  (lacht).

    Wer sind deine Vorbilder? 

    König David aus der Bibel, der bestimmt ein wundervoller Saitenspieler war und für mich mit seinen Liedern und Gebeten eine unglaubliche Nähe von Gott spürbar macht. Und dann noch die Leviten, die für ihren Dienst für den Herrn abgesondert waren und keine Güter auf der Erde besessen haben, weil Gott ihr Erb-teil war. Meine anderen Vorbilder sind völlig unbekannte Leute.

    Was bedeutet Musik für deinen Glauben und was bedeutet Glaube für deine Musik? 

    Meine Musik ist für mich Anbetung. Ich glaube, dass Gott jedem Menschen bestimmte Gaben und Fähigkeiten gegeben hat. Er, und normalerweise auch wir haben große Freude daran sie auszubilden, auch wenn es aus wirtschaftlicher Sicht meistens bessere Alternativen gibt. Für mich ist meine Gabe daher auch Aufgabe im doppelten Sinne. Gott ist ein unglaublich kreativer Schöpfer. Ich möchte sein Wesen und seine Botschaften an uns in und mit meiner Musik erkennbar machen. Ich verstehe meine Musik in dieser Hinsicht gewissermaßen prophetisch. Viele meiner Stücke entstehen aus Zeiten in seiner Gegenwart und es ist mein Wunsch durch meiner Musik auch andere Menschen in seine Gegenwart zu führen.

    Das Interview führte Sara Beimdieke

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